Wir sind die Guten

Fakten:

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München

Erscheinungsdatum: 9. Juni 2017

Umschlaggestaltung: dtv

Satz: pagina GmbH, Tübingen

Druck und Bindung: CPI- Ebner & Spiegel, Ulm

ISBN: 978 – 3 – 423 – 26149 – 4

Gedruckt auf säurefreiem, chlorfrei gebleichtem Papier

 

Über die Autorin:

Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin und lebt heute in Hamburg. Mit ihren Romanen führt sie  seit Jahren die Bestsellerlisten an, die Bücher werden regelmäßig verfilmt.

Blick ins Buch:

„Ein Jahr ist vergangen, seit das Ermittlerteam um Karl Sönningsen , Hauptkommissar a.D., der Polizei von Westerland erfolgreich gezeigt hat, wie man einen Serientäter stellt. Seitdem herrscht Ruhe auf der Insel. Bis Karls Team durch den Anruf einer Bekannten alarmiert wird: Deren Mieterin ist spurlos verschwunden. Es handelt sich bei der Vermissten um ebenjene junge Frau, die bei Charlotte und Inge, zwei der Hobby-Detektivinnen, ohne das Wissen der Ehemänner, im Haushalt hilft. Mit der Ruhe ist es vorbei auf Sylt. Und während Karl Sönningsen sein Ermittlerteam um sich schart, um heimlich die verschwundene Frau zu finden, stochert die Polizei von Westerland im Fall eines unbekannten Toten am Fuß des Roten Kliffs mal wieder im Nebel.“

Covergestaltung:

Zu sehen ist die  Abbildung einer rötlich schimmernden Steilküste. Wer den Inhalt des Buches kennt weiß, dass dieses sehr gut zum Inhalt des Buches passt.

Aufbau und Schreibstil:

„Wir sind die Guten“ besteht aus  einem Prolog und  ist  in den darauf folgenden Seiten in  chronologischer Reihenfolge geschrieben. Insgesamt erwarten den Leser 500 Seiten.

Der Inhalt ist kurzweilig, vergnüglich, unterhaltsam und fröhlich gestaltet. Der Schreibstil ist spritzig und anregend. Die Dialoge geistreich, witzig und sehr amüsant.

Es wird von  Anfang an ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich bis zum Ende hält.

Meine Meinung:

Dieser Roman ist von „Spannung“ gekennzeichnet. Ohne grausames Blutvergießen steht dieses Mal ein Verbrechen, das in der Vergangenheit seine Wurzel hat, im Vordergrund. Das Ermittlerteam um Karl taucht erst tröpfchenweise auf, dann steigert sich das Handeln des Rentnerteams zum Rinnsal und erst gegen Ende des Romans treten die sympathischen Senioren in den Fokus des Geschehens. Natürlich sind sie es wieder, die den Kriminalfall zur Auflösung führen.

Ich habe mich erneut königlich amüsiert. Diese rüstigen älteren Herren und Damen um Karl sind einfach  wieder nur herzerwärmend dargestellt. Sie sind eigensinnig, schrullig, starrköpfig und gleichzeitig ungemein liebeswert.

Auch wenn der Roman eine gewisse Länge aufweist, ich habe mich keine  Minute damit gelangweilt.

Fazit:

Dora Heldt ist in ihrem Roman erneut gelungen,  in eine  spannungsreiche Handlung das typisch Norddeutsche einzuflechten.  Da ticken die Uhren langsamer. Freundschaften sind eine Sache fürs Leben.  Vielleicht könnte der Norddeutsche etwas mit Lakritze verglichen werden: der Menschenschlag ist bittersüß, nicht leicht zu konsumieren und nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch angenehm und unvergesslich. 

Mit „Wir sind die Guten“ kann man als Leser jedenfalls  nichts falsch machen. Ein Kriminalroman, der  beim Lesen  garantiert Vergnügen bereitet. Deshalb vergebe ich gerne 5 von 5 möglichen Sternen. 

 

Herzlichen Dank an dtv Premium für die unterhaltsame Lektüre!

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