Der Angstmann

Fakten:

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München

Erscheinungsdatum: September 2016

Umschlaggestaltung: Isabella Hirtz, Inkraft

Druck und Bindung: CPI – Ebner & Spiegel, Memmingen

ISBN: 978 – 3 – 423 – 26120 – 3

Gedruckt auf säurefreiem, chlorfrei gebleichtem Papier

Auch als Kindle-Edition erhältlich

 

Über den Autor:

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis, die in Dresden und Umgebung spielen. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.

Blick ins Buch:

„Dresden 1944/45. Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Der Bombenalarm gehört zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war  „der Angstmann“, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein liniengetreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleichgemacht  wird, hält man den Mörder für tot …“  

Covergestaltung:

An einer rissigen Häuserwand lehnt ein Fahrrad. Davor ist der restliche Schatten eines  davonlaufenden Mannes erkennbar. In großen Lettern ist der Titel des Buches „auf die Wand geschrieben“. Durch die Gestaltung des Covers in Schwarz/Weiß wird schon beim Betrachten des Buches eine unheimliche Stimmung erzeugt. Wer den Inhalt kennt weiß, dass das Cover sehr treffend entworfen wurde.  

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Aufbau und Schreibstil:

Der Kriminalroman besteht aus zwei Teilen. Insgesamt sind knapp 327 Seiten zu lesen.  

Die Handlung wird in chronologischer Reihenfolge geschildert.  Sie ist spannend, dramatisch  und auf eine gewisse Art faszinierend. Die  Sprache ist einfach und gut verständlich zu lesen. Die Dialoge sind informativ und logisch aufgebaut. Der Schreibstil ist fesselnd, mitreißend und packend.  Der Spannungsbogen, der von Anfang an aufgebaut wird, hält sich bis zum Ende.

Meine Meinung:

Ich konnte mich während des Lesens nicht entscheiden, was ich spannender fand: Die Zeitgeschichte oder den Kriminalfall. Fakt ist jedenfalls, dass mich beides zusammen gefesselt hat. Die Handlungsstränge „Kriegswinter 1945 in Dresden“ und „Frauenmorde „ sind so geschickt mit einander verknüpft, dass ich als Leserin das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.  Max Heller, der Hauptprotagonist der Handlung, trug maßgeblich dazu bei. Einerseits fand ich es skurril, dass  der Kriminalinspektor in diesen wirren Zeiten seinen Beruf gewissenhaft ausführte, andererseits war es das Normalste was er tun konnte. Die Art und Weise, wie der Autor dieses Leben schildert ist so packend, dass ich erst zufrieden war, als ich das Buch bis zur letzten Seite gelesen hatte.  

Fazit:

Für mich ist „Der Angstmann“ ein Buch, das ich mit bestem Gewissen jedem, der Krimis liebt, empfehlen kann. Dass das ein oder andere Geschehen oder die ein oder andere Figur des Romans eventuell überzogen oder realitätsfremd dargestellt sein soll (so die Kritik einiger Rezensenten)  störte mich überhaupt nicht. Es handelt sich bei diesem Buch schließlich nicht um ein Geschichtsbuch sondern um einen Roman, in dem es dem Autor freigestellt ist, seine Handlung zu gestalten, wie er es für richtig hält. Fakt ist, dass die  Handlung  durchgehend fesselnd ist, und genau das erwarte ich als Leserin  bei einem Krimi! Ich freue mich schon  heute auf den Folgeroman, der 2017 erscheinen wird,  in dem Max Heller erneut gefordert wird.  

 

Herzlichen Dank dem dtv Verlag, dass ich diesen außergewöhnlichen Krimi lesen und rezensieren durfte! 

 

 

 lesen und rezensieren dürfte! 

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