Dem Ozean so nah

Fakten:

Verlag: FeuerWerke Verlag

Erscheinungsdatum: Dezember 2016

Umschlaggestaltung: Judith Jünemann

Lektorat und Bearbeitung: Sandra Schindler

ISBN: 978 – 3- 945362 – 24 – 2

 

Zur Autorin:

Jessica Koch wurde 1982 in Ludwigsburg geboren. Zu Beginn ihrer Ausbildung lernte sie im Herbst 1999 den Deutsch-Amerikaner Danny kennen. Mit ihm erlebte sie die Geschichte „Dem Horizont so nah“. Ihr  außergewöhnlicher Roman  wurde schnell zum Bestseller und das Interesse der Leser an Danny und seiner Vergangenheit steigerte sich mit der Anzahl der Verkäufe. Deshalb entschied sie sich auch das Manuskript von Dannys Kindheit  und Jugend zu veröffentlichen, die sie mit Hilfe seiner Aufzeichnungen und der Erinnerung an seine Erzählungen erstellt hatte.

Jessica Koch lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und ihren beiden Hunden in der Nähe von Heilbronn.

Blick ins Buch:

„Danny ist erfolgreich und finanziell unabhängig, während Christina die letzten Jahre auf der Straße mit Prostitution und Drogenkonsum verbracht hat. Verzweifelt bemüht Danny sich, Christina zu zeigen, dass das Leben auch schöne  Seiten hat. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, wird  schnell  klar, dass sie zusammengehören und sich lieben – jedoch auf völlig andere Weise als sie zuerst vermuten. Ihre traurige Vergangenheit verbindet sie in einer tiefen Freundschaft, die jede Widrigkeit übersteht, aber deren Ausmaß abzuschätzen beide nicht in der Lage sind.

Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft und der finale Abschluss der Danny-Trilogie.“

Covergestaltung:

Ein Mann und eine Frau sind auf einem Steg und blicken über Wasser nach hinten an den Horizont, wo ein großes Schiff zu sehen ist.  Wer den Inhalt des Buches kennt, weiß, dass die Gestaltung hervorragend zum Buchinhalt passt.

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Aufbau und Schreibstil:

Das Buch besteht aus einem Prolog, 19 chronologisch aufeinander folgenden Kapiteln und einem Epilog.

Der Schreibstil ist gut verständlich, anschaulich und  lebensnah. .Sehr taktvoll und  einsichtig  schildert Jessica Koch die Ereignisse. Der Inhalt des Buches ist logisch, schlüssig, konsequent und ohne jegliche Gedankensprünge. Der Autorin gelingt es von Anfang an, einen Spannungsbogen aufzubauen, der bis zum Ende gehalten wird.

Meine Meinung:

Die Protagonisten sind mir aus den beiden voran gegangenen Büchern schon sehr vertraut, und dennoch hat mich das Schicksal von Danny und Tina neu berührt. In diesem Buch ist das tragende Thema die „Hoffnung“. Sie ist eine innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintreten wird, ohne dass wirklich Gewissheit darüber besteht. Wie zwei Ertrinkende klammern sich Danny und Tina daran fest. Wer den ersten Band kennt, weiß, wie es endet.  

Tina, die beste Freundin von Danny steht in diesem Buch im Vordergrund. Der Leser erfährt dieses Mal  detailliert ihre Vergangenheit und lernt zu verstehen, warum ihre Drogensucht ein Kampf gegen Windmühlen ist. Der Inhalt des Buches ist bedrückend, traurig und schonungslos, umso mehr ist das Bemühen  der beiden Hauptprotagonisten quälend und dennoch hoffnungsspendend.

Fazit:

So wie Danny und Tina  zusammen eine Einheit bilden, so rundet das Buch „Dem Ozean so nah“ die Trilogie von Jessica Koch ab. Die Geschichte um Danny und seine Freunde wird in jedem einzelnen der drei Bücher aus einer anderen Perspektive beleuchtet und geschildert.  So hat der Leser die Gelegenheit, die erschütternde Tragik gänzlich erfassen und verstehen zu können.

Für die authentische Schilderung des Geschehens und die emotional sehr beklemmende Erzählung in diesem Buch  gebe ich 5 von 5 möglichen Sternen. 

 

Vielen Dank liebe Jessica, dass ich auch deinen dritten Band lesen und rezensieren durfte!

 

 

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