Ab in die Ecke

Auch wenn es momentan draußen wetterbedingt  eher wie kurz vor Weihnachten ist, bedeutet die Frühlingszeit für mich unter anderem BLUMEN und BLÜTEN,  soweit das Auge reicht.

Damit mein Garten in allen möglichen bunten Farben erstrahlt, vergrabe ich im Herbst eine Unmenge an Blumenzwiebeln. Normalerweise ist das gar nicht jährlich nötig, da diese mehrfach hintereinander blühen, aber bei mir  erlaben sich im Garten Wühlmäuse oder Ameisen an den Knollen.

Meine Nachbarin, Frau La Quart, löst dieses Problem anders. Sie hat in ihrem Garten ausschließlich eine große Rasenfläche, dafür gleicht ihr Balkon einem Blumenmeer. Das sieht zweifelsfrei wunderschön aus. Allerdings gibt es einen gravierenden Haken an der Sache! Die nette ältere Dame stellt ihre Blumentöpfe ungesichert auf die Brüstung. 

Normalerweise stellt das für uns keine Gefahr dar, denn wenn einer ihrer Töpfe abrutscht, landet dieser bei ihr im Garten  sanft auf einer wundervoll weichen und grünen „Matte“. Das passiert relativ oft, da Frau La Quart ob ihres Alters nicht mehr so ganz sehtüchtig ist.

Vor wenigen Tagen kam es jedoch ganz anders. Es war Nachmittag. Wie so oft in der jungen Vergangenheit zog ein Gewitter auf. Verbunden damit brauste ein ganz schön heftiger Wind.  Philipp stand auf unserer Terrasse und rauchte. Im Haus habe ich dieses Laster nämlich verboten. Ich war damit beschäftigt, meine noch nasse Wäsche von der Wäschespindel abzunehmen.

Plötzlich hörte ich dein dumpfes „Peng“ , etwas zersplitterte und dann brüllte mein Ehemann: „Ja sag mal, ist die irre?!“ Erschrocken schaute ich um die Ecke und sah Philipp, wie er reichlich blass um die Nase, einen kaputten Blumentopf in den Händen hielt.  Auf meine Frage hin, woher  die Scherben kämen, zeigte er mit wutverzerrtem Blick nach drüben zu Frau La Quart.

Eine kräftige Windböe hatte einen ihrer Balkontöpfe erfasst und zu uns über den Zaun getragen. Was für ein Glück, dass er nicht meinem Mann auf den Kopf geknallt war. „Frau La Quart“, schrie Philipp laut, „ich zeige Sie wegen versuchtem Totschlag an“! Ich zeigte meinem Mann „den Vogel“ und  zerrte ihn von der Terrasse ins Haus.  „Spinnst du?“, fuhr ich ihn an, „das hat sie doch nicht mit Absicht getan.“ Aber ich sah natürlich ein, dass das mit den losen Töpfen auf der Brüstung ein Ende haben musste.

Nachdem ich meinen aufgeregten Ehemann mit einem Melissen Tee auf dem Sofa „geparkt“ hatte, sammelte ich die Scherben ein und ging rüber zu Frau La Quart. Nach ein paar Klingelversuchen, öffnete sie die Türe. Ich schilderte ihr das Unglück und gab ihr den kaputten Topf samt Inhalt zurück. Frau La Quart war sichtlich bestürzt. Nun musste ich die ältere Dame beruhigen. Kurz überlegte ich, sie mit zu uns zu nehmen, um auch sie mit Beruhigungstee zu verwöhnen.

Stattdessen sagte ich:“ Frau La Quart, wir müssen eine Lösung für ihre Balkonpflanzen suchen. So ungesichert geht das nicht. Ich hole mal eben meinen Laptop.“ Vermutlich wusste die Gute nicht was ich meinte, denn sie sah mir mit großen Augen, in denen ich ein „?“ sah, nach.

Kurz darauf saßen wir bei ihr in der Küche am Tisch. Ich gab die Stichworte „Balkonpflanzen sichern“ ein und drückte die Enter-Taste. Ich sage euch, angeboten wird zu diesem Thema viel.  Wir waren uns schließlich einig, dass eine Blumentreppe die beste Lösung sei. 

Auch hier  gab es im Internet  zahlreiche Firmen.  Abermals sichteten und verglichen wir ausführlich.  Es gibt viele schöne Gartenbänke zur Auswahl. Folgender Anbieter sprach uns dann mit seinem Sortiment am meisten an:

http://garten.netzshopping.de/gartendekorationen-blumenstaender-blumentreppen

Hurra! Das Problem der fliegenden Begonien  war gelöst. Wenn Frau La Quart zukünftig  ihre Blumentöpfe auf eine Blumentreppe stellt, kann sie diese mit Draht problemlos sichern, und keiner ihrer Töpfe fällt (hoffentlich)  jemals wieder vom Balkon.

 

Und ganz davon abgesehen, dass wir nun nicht mehr von fliegenden Topfpflanzen  bedroht werden, bieten Blumentreppen eine Menge Stauraum. So könnt ihr euch auch ein Blumenmeer heranzüchten und habt immer noch viel Platz für eine gemütlich Sitzgruppe, einen Liegestuhl oder eine Hängematte auf eurem Balkon. Schau doch auch mal bei netzshopping vorbei.  Viel Spaß beim Gestalten!

 

 

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4 comments on “Ab in die Ecke

  1. Ja, so kann es kommen….ist nicht ungefährlich mit diesen ungesicherten Blumentöpfen…da finde ich diese Blumentreppe wirklich eine tolle Idee…wenn ich einen Balkon hätte, würde ich das umsetzen…bei mir können die Töpfe nur von der Terrasse in den Garten kullern 🙂
    LG Vera

    1. Liebe Vera, Ich danke dir für deine Zustimmung. Auch auf einer Terrasse kann eine Blumentreppe viel bewirken. Hab einen schönen Tag!

  2. Eine Blumentreppe, ist eine tolle Idee! Bin am überlegen, ob ich mir auch eine anschaffe. Noch mehr Stauraum. ..noch mehr Pflanzen Sicher, sind meine Blümchen, dann ja auch. ..es sei denn mir fällt ,,ausversehen “ ein Töpfchen runter

    1. Liebe Gisela, ich finde diese Idee sogar für meine Terrasse toll. Ein „Hingucker“ eben. Pflanzen machen jeden Ort hübscher. Hab viel Spaß mir dem Gestalten!

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